Düsseldorf – Nach Ansicht von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) sollten gesetzlich Krankenversicherte die Behandlungskosten kennen und deshalb eine Rechnung vom Arzt erhalten.
„Es wäre schon ein großer Vorteil, wenn jeder Patient eine Rechnung bekommen würde und somit einen Überblick über seine Behandlungskosten hätte“, sagte Aigner der „Rheinischen Post“ vom Freitag.
Sie forderte darüber hinaus „mehr Wahlmöglichkeiten“ für Versicherte: „Es muss nicht überall nur ein Einheitstarif angeboten werden. Die Verbraucher sollten wie bei anderen Versicherungen die Chance haben, gezielt die für sie passenden Tarife zu wählen.“
Die CSU-Politikerin fügte hinzu: „Dies wird aber nur möglich sein, wenn die Kassen selbst für mehr Transparenz sorgen, was Kosten und Leistungen betrifft. Hier hapert es noch.“ Aigner will „einzelne Elemente der privaten Krankenversicherung in das gesetzliche System integrieren“.
29.1.2010 Quelle: ddp/aerzteblatt.de



