Endoprothetik auf höchstem Niveau
Immer jüngere Patienten erhalten heute ein neues Hüft- oder Kniegelenk. Das belegen neueste Statistiken. Die Gründe dafür nennt Dr. med. Christian S. Fulghum, einer der drei Oberärzte in der endogap Klinik: „Die modernen Implantate aus Titan, Keramik oder vernetztem Kunststoff halten heute viel länger als noch vor wenigen Jahren. Die Risiken von Operationen kann die moderne Medizin durch gewebeschonende Techniken im Zusammenspiel mit nur wenig belastenden Anästhesieverfahren verringern. Deshalb muss sich heute niemand mehr mit Schmerzen und dem damit verbundenen Verlust an Lebensqualität abfinden.“Die Aufenthalte in der Klinik und im Rehabilitationszentrum sind heute erheblich kürzer als früher. Der Vorteil: Die Patienten sind dadurch wieder schneller körperlich belastbar. Der Gelenkersatz ist deshalb nicht mehr nur für ältere Menschen eine optimale Lösung. Ein neues Knie- oder Hüftgelenk befreit auch jüngere Männer und Frauen von ihren Schmerzen und schenkt ihnen mehr Bewegungsfreiheit.
Sport mit künstlichem Gelenk
Ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk bedeutet nicht das Ende von Mobilität und sportlichen Aktivitäten. Ein neues Gelenk schafft vielmehr neue Freiheiten. „Viele positive Erfahrungsberichte zeigen uns, dass unsere Patienten nur wenige Wochen nach dem Eingriff wieder regelmäßig wandern, Golf spielen oder Rad fahren. Ergebnisse von Langzeitstudien bestätigen das“, sagt endogap-Oberarzt Dr. Fulghum. Daneben empfiehlt er seinen Patienten auch Schwimmen und mit gewissen Einschränkungen sogar Tennis und Skifahren als Sportarten. Um unnötige Verletzungen zu vermeiden, rät Dr. Fulghum: „Üben Sie nur den Sport aus, den Sie auch vor der Operation schon gemacht haben und den Sie wirklich gut beherrschen.“ Tabu sind mit einem künstlichen Knie- oder Hüftgelenk dagegen Kampfsport- oder Mannschaftssportarten wie Fuß-, Hand- und Basketball. Der Kontakt zu den Mitspielern und ein hoher Körpereinsatz bergen zu viele Verletzungsgefahren. Dr. Fulghum empfiehlt seinen Patienten deshalb:„Treiben Sie Sport, aber tun Sie es mit Verstand!“
Denn erst etwa drei Monate nach dem gelenkersetzenden Eingriff ist der Bewegungsapparat in der Regel wieder vollständig belastbar. Schon am ersten Tag nach der Operation beginnen die Patienten unter Anleitung eines Physiotherapeuten mit Bewegungsübungen. Gehhilfen unterstützen in den ersten drei bis sechs Wochen nach dem Eingriff das Laufenlernen. Das anschließende Reha-Programm fördert gezielt die Gehfähigkeit und den Muskelaufbau. So findet der Patient zu gewohnter Kraft und Beweglichkeit zurück. Gleichzeitig verbindet sich in dieser Zeit das neue Gelenk fest mit seiner Umgebung.Nach dem Eingriff genießt jeder Patient eine auf seine persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Behandlung – unabhängig vom Versicherungsstatus. Das Team der endogap Klinik stellt schon während des Klinikaufenthalts die Weichen für eine optimale Nachsorge. „Unser Ziel ist nicht nur die gelungene Implantation eines Hüft- oder Kniegelenks. Das ist für uns selbstverständlich. Entscheidend ist, dass sich der Patient bei uns in den allerbesten Händen fühlt. Nur dann kann er nach der Operation mithelfen, so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu kommen“, sagt Oberarzt Dr. Christian S. Fulghum.




